Fahrzeuge

Mittleres Löschfahrzeug (MLF)

Auf einem Tekne Graelion 75 Fahrgestell baute die Österreichische Firma Walser ein hochgeländegängiges Mittleres Löschfahrzeug auf. Die Feuerwehr Heidelberg orderte drei baugleiche Fahrzeuge diesen Typs, welche die Abteilungen Handschuhsheim, Altstadt und Ziegelhausen erhielten. Mit einer Breite von 2,15 m und 8,7 t Gesamtmasse ist es möglich mit diesem Fahrzeug in enge Gassen und schmale Waldwege einzufahren. Mit einer Wat-Tiefe von 900 mm eignet sich das Fahrzeug auch zum Einsatz bei Hochwasserlagen. Zur feuerwehrtechnischen Beladung gehören neben der Normbeladung für Brandeinsätze eine Schleifkorbtrage, eine Zusatzbeladung zur Waldbrandbekämpfung und ein Akku-Lüfter. Das Fahrzeug trägt den Funkrufnamen „Florian Heidelberg 5/40“.

 

Löschgruppenfahrzeug 8/6

Aufbau Ziegler auf Mercedes Benz 814 (7,49 t mit einer Leistung von 136 PS – 100 kW). Löschwassertank mit einem Inhalt von 600 Liter, eine Feuerlöschkreiselpumpe, einen Schnellangriffsschlauch von 50m, ein Notstromaggregat zum Betreiben von Flutlicht, Rettungsschere und Spreizer oder anderen elektrischen Geräten, 4 Schlauchkörbe mit jeweils 3 C-Schläuchen a 15m und der anderen üblichen Ausstattung eines Löschgruppenfahrzeuges dieser Klasse. Es hat den Funkrufnamen „Florian Heidelberg 5/42“.

 

Löschgruppenfahrzeug KatS (außer Dienst)

Das Löschgruppenfahrzeug KatS ist ein speziell für den Katastrophenschutz ausgelegtes Fahrzeug mit Gruppenbesatzung. Das Fahrzeug wurde von 2013 bis 2022 in der Abteilung Handschuhsheim eingesetzt und danach an eine andere Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Heidelberg übergeben.
Darauf befinden sich zwei Pumpen: eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einem Nennförderstrom von 2000 Litern pro Minute und eine Tragkraftspritze.
Die Beladung ähnelt der des LF8/6. Jedoch ist auf dem Fahrzeug kein Hilfeleistungssatz (Schere, Spreizer, etc.) verlastet. Stattdessen sind die Standardausrüstung in vielfacher Anzahl sowie Schlauchmaterial für lange Wegstrecken vorhanden. Der Funkrufname lautet „Florian Heidelberg 5/45“.